Abendkurs

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Bildanalyse

In drei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen sollen ausgewählte Werke der abendländischen Malerei analysiert, besprochen und interpretiert werden. Es werden einerseits die Materialien und Techniken der Werke genau analysiert, andererseits wird die Entstehungsgeschichte hinter dem Kunstwerk erzählt. Am Beispiel Tizians wird die persönliche Motivation des Künstlers beleuchtet, bei Géricault wird das Wechselspiel zwischen Kunst und Politik herausgearbeitet und aufgezeigt wie Künstler der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten, bei Richard Gerstl wiederrum spielt das Scheitern der Künstler an gesellschaftlichen Zwängen eine Rolle. Ebenso wie das Phänomen von Anerkennung und Zurückweisung. 


Tizian und der Eros Venedigs

Die Materialien, welche Tizian zur Herstellung seiner Werke verwendet hat, werden hier genau analysiert und besprochen. 

2E, Di. 16.11.2021, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/89439881915


Théodore Géricault und das Floss der Medusa

Die politischen Skandale seiner Zeit, die politischen Umwälzungen in Paris, der militante Kolonialismus des aufstrebenden Bürgertums und dessen Gier sich zu bereichern, haben Géricaults Kunst geprägt.

2E, Di. 23.11.2021, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/83547971194


Von Richard Gerstl bis Arik Brauer

Gerstl war wegweisend für den Aufbruch in eine neue Ära. Es gelang ihm immer wieder, traditionelle Bildthemen in Frage zu stellen Der Einfluss der Gesellschaft auf die Entwicklung der Kunst wird dann am Beispiel von Ernst Fuchs und Arik Brauer bis in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg weitergeführt.

2E, Di. 30.11.2021, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/88918450885


Der Besuch von Einzelveranstaltungen ist möglich. Die Einzelveranstaltungen werden nicht extra ausgeschrieben!

Anleitung: http://www.salzburgerbildungswerk.at/files/2020/anleitung_zoom_teilnehmer.pdf




Klassischen Moderne IV: 
Vom Bauhaus zur Pop Art

Das „Bauhaus“ ist eine der folgenreichsten Institutionen der Klassischen Moderne. Hier arbeiteten prominenteste avantgardistische Künstler wie Gropius, Van der Rohe, Kandinsky, Schlemmer, Moholy-Nagy, Klee oder Marcel Breuer. Ihr modernes funktionales Design und ihre rationalistische Architektur gelten bis heute weltweit als vorbildlich. Mit Bréton und großen Künstlern wie Ernst, Dali, Tanguy und Ray entwickelte sich zeitgleich in Paris der zivilisationskritische Surrealismus, der die Traumdeutung Freuds als epochale Entdeckung würdigte und den Wirklichkeitsbegriff in der Kunst um den Aspekt des Unbewussten erweiterte. Es ist radikale Ästhetik mit Gesellschaftskritik und die Bildwerke zeigen rätselhafte und beunruhigende Welten. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Abstrakte Expressionismus als erster globaler Kunststil rasant zunächst in New York. Seine Inspirationsquellen waren der Surrealismus aber auch mystische Traditionen. Künstler wie Pollock, De Kooning, Rohtko oder Kline suchten nach dem archaischen und authentischen Ausdruck für Freiheit und Individualismus. Nach diesen subjektivistisch-expressiven Stürmen entstand im New York der 50er-Jahre als ästhetische Gegenposition die Pop Art, eine neue Interpretation der realistischen Malerei und Plastik, die aus dem Fundus der Klassischen Moderne schöpfte und zugleich „cool“ die moderne Lebenswelt und den „American Way of Life“ zum Thema erhob. Es war auch die Suche nach einer neuen Objektivität über die Populärkultur. Als „Hero“ der Pop Art gilt Andy Warhol. Weltberühmt wurden auch Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg und Jasper Johns.


Das Bauhaus – moderne Formen für eine bessere Welt

2E, Di. 11.01.2022, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/83852494538


Surrealismus – die kreative Entfesselung des modernen Menschen

2E, Di. 18.01.2022, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/82553810334


Abstrakter Expressionismus in den USA – Atavismus, Mystik und große Gestik

2E, Di. 25.01.2022, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/83540734864


Pop Art – Populärkultur und Glamour in der US-Kunst

2E, Di. 01.02.2022, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/86387838380


Der Besuch von Einzelveranstaltungen ist möglich. Die Einzelveranstaltungen werden nicht extra ausgeschrieben!

Anleitung: http://www.salzburgerbildungswerk.at/files/2020/anleitung_zoom_teilnehmer.pdf





Glück und Toleranz – Grundbedingungen „wahren Lebens“

Seit alters her wird diskutiert, welcher Lebensentwurf ein „wahres Leben“ ermöglicht. Je nach Weltanschauung variieren die Antworten. Aber so viel ist klar: „Wahres Leben“ hat etwas mit dem Streben nach Glück zu tun. Und wenn die Intoleranz anderer die Verwirklichung des eigenen Lebensentwurfs verhindert, dann ist der Traum bedroht. In den modernen westlichen Zivilisationen wirft die Garantie für jeden, seinen Lebenstraum prinzipiell verwirklichen zu dürfen, auch viele Fragen auf. Schon die antiken Philosophenschulen erkannten das Ziel menschlichen Strebens in der „Glückseligkeit“ (eudaimonia). Doch was ist das und welche Wege führen zu ihr? Das Christentum lockte mit dem Paradies nach einem gottgefälligen Leben. In der Moderne existieren zahlreiche Positionen zum Thema „Glück“ und viele Vorschläge, wie es zu erlangen sei. Alle wünschen es sich und wenn alle einander tolerieren könnten, wären wir auf dem Weg zu einer „glücklichen“ Welt einen Riesenschritt weiter, schließlich ist „Toleranz“ seit der Aufklärung definiert als Handlungsregel für das gelten lassen von Überzeugungen anderer und ihrer Normen und Wertesysteme. Die Toleranz gilt im Westen als große Errungenschaft, doch diese wird aktuell vielfältig und massiv bedroht von Menschen, die ihren Lebensentwurf für „wahrer“ halten als jene der anderen. Droht gar ein Ende der Toleranz? Die sogenannten „social media“ lehren uns, dass es keine Tabus mehr zu geben scheint, was wiederum die Frage aufwirft, wo die Grenzen der Toleranz liegen. Wenn alle ihr Lebensglück verwirklichen sollen, geht es ohne sie nicht. Es lohnt immer, Glück und Toleranz zusammen zu denken.


Eudaimonia – das Streben nach Glück

2E, Di. 08.02.2022, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/88925529524


Intoleranz der Intoleranz! Zur Philosophie der Toleranz

2E, Di. 15.02.2022, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/84745510128


Der Besuch von Einzelveranstaltungen ist möglich. Die Einzelveranstaltungen werden nicht extra ausgeschrieben!

Anleitung: http://www.salzburgerbildungswerk.at/files/2020/anleitung_zoom_teilnehmer.pdf


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© Andreas Deusch 2021