Altniederländische Malerei – große flämische Künstler II
In der altniederländischen Malerei ab 1400 entwickelte sich infolge der neuen Ölmalerei in faszinierender Weise die Fähigkeit zur Imitation der Natur. Das Individuum wurde entdeckt und es entstand die neuzeitliche Porträtmalerei sowie in den Hintergründen eine faszinierende Landschaftsmalerei, welche die eigenständige Gattung der Landschaft vorbereitete. Die Pracht der altniederländischen Altarmalerei mit ihrer technischen Brillanz und Virtuosität wurde im Deutschen Reich, in Portugal, Spanien und auch Italien bewundert und prägte viele Künstler. In dieser Vortragsreihe werden die Werke von vier der berühmtesten Maler dieser großen Tradition im geistes- und kulturgeschichtlichen Kontext vorgestellt.
Rubens und seine geniale Erzählkunst
2E, Di. 17.03.2026,18.30 - 20.30,
Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/81036485735
Rembrandt – Goldglanz und Psychologie im Helldunkel
2E, Di. 24.03.2026, 18.30 - 20.30,
Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/81007290987
Frans Hals – Silberglanz und „rauer Stil“
2E, Di. 14.04.2026, 18.30 - 20.30,
Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/88937476526
Jan Vermeer – meditative Stille und Magie der Farbe
2E, Di. 28.04.2026, 18.30 - 20.30,
Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/82027898827
Der Besuch von Einzelveranstaltungen ist möglich. Die Einzelveranstaltungen werden nicht extra ausgeschrieben!

Positivismus vom säkularen Wissenschaftskult bis heute
Nach Kant entstand um 1800 die moderne Wissenschaft, welche unsere Welt bis auf den heutigen Tag kontinuierlich immer schneller und dramatischer wandelt. Positivismus ist eine wissenschaftliche Methode, die sich von allen metaphysischen Spekulationen befreit der „positiven“ Erforschung der Fakten und unwiderlegbaren Episteme widmet. Gott, Religiosität, Spiritualität und Transzendenz sind aus der Forschung verbannt. Man fragt nicht mehr nach dem Sinn des Seins, sondern es werden systematisch Daten gesammelt und die Welt und ihre Phänomene geraten zu immer wieder neuformulierten Modellen. Der Positivismus entwickelte sich über einen Kult der Wissenschaft und alle Fächer hinweg im 19. Jahrhundert ab Auguste Comte schnell zu einer säkularen Religion im Sinne der Fortschrittsideologie der Aufklärung. Aber auch in der neuen „Wissenschaftsreligion“ kam es bald zu Krisen und Kontroversen. Letztere reichten von Ernst Mach bis Ludwig Wittgenstein, vom Logischen Empirismus der Wiener Schule (Rudolf Carnap) bis zur Kritik des Kritischen Rationalismus (Karl Popper). Seit der Postmoderne erleben wir in dramatischer Zuspitzung, wie die Wissenschaft im Zeitalter der „fake news“ gegen die dramatisch wachsenden antiaufklärerischen Tendenzen und Ideologien um ihre Akzeptanz kämpfen muss.
Positivismus und moderner Fortschrittskult im 19. Jahrhundert
2E, Di. 12.05.2026, 18.30 - 20.30
Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/84863794512
Entwicklungen und Konflikte des Positivismus vom Ersten Weltkrieg bis heute
2E, Mi. 13.05.2026, 18.30 - 20.30
Salzburger Bildungswerk + online: https://us02web.zoom.us/j/86597381467
Der Besuch von Einzelveranstaltungen ist möglich. Die Einzelveranstaltungen werden nicht extra ausgeschrieben!
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