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Das Erbe der Burgunder in den Sammlungen des Kunsthistorischen Museums in Wien

Die Burgunder sind im Laufe des 15. Jahrhunderts zu einem potenten Reich aufgestiegen, in dem die bildenden Künste eine große Rolle spielten und das Kunsthandwerk auf höchstem Niveau betrieben wurde. Der letzte Burgunder, Karl der Kühne, verlor viele seiner Schätze in den Schlachten gegen die Eidgenossen, aber seine Tochter, Maria von Burgund, trat dennoch ein reiches Erbe an. Ihre Heirat mit Erzherzog Maximilian, dem späteren Kaiser Maximilian I., brachte den Habsburger Landgewinn und prominente Kunstwerk, die sich heute in den Sammlungen des Kunsthistorischen Museums in Wien befinden. Verteilt an verschiedenen Museumsstandorten wird Mag. Manuel Kreiner in seinem Vortrag dem Erbe der Burgunder auf der Spur sein und herrliche Objekte aus Elfenbein, Einhorn, Gold und Email sowie einen der wertvollsten Messornate der Welt präsentieren.


2E, Di. 22.11.2022, 18.30 - 20.30, online:  https://us02web.zoom.us/j/87076921868




Preziosen insularer Buchmalerei. Das Book of Durrow und das Book of Kells

In einem reich bebilderten Vortrag wird Mag. Manuel Kreiner die frühe Buchkultur Irlands und Schottlands samt ihrer prachtvollen Buchmalerei näher betrachten. Vom 7. bis 9. Jahrhundert hat sich dort in den sehr selbstständig agierenden Klöstern ein eigener künstlerischer Stil entwickelt, der zentraleuropäische, keltische und skandinavische Elemente vermengt. Beispiele wie das Book of Durrow und das Book of Kells, das zur Zeit zahlreicher Wikingerüberfälle entstanden ist, zeigen den Aufwand, der betrieben wurde, um Kostbares für die Liturgie zu schaffen. Wie viele Kälber musste man schlachten, wie viele Schreiber waren beteiligt, welche Farben wurden verwendet oder welche kuriosen Tier- und Menschendarstellungen verstecken sich in den kleinsten Verzierungen der Buchseiten – spannende Fragen, die nebst anderen im Vortrag beantwortet werden.


2E, Mi. 07.12.2022, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/85742166524




"Geschichte des Wohnens, Vom Hausen zum Residieren"

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen wie Essen und Schlafen. Doch wie wohnten die Menschen zu verschiedenen Zeiten in Burg und Schloss, in Bauernkate und Wohnturm, in Mietskaserne und Villa, auf dem Land und in der Stadt? Die Geschichte des Wohnens ist einer der spannendsten Bereiche der Kultur- und Sozialgeschichte. In diesem neuen, dreiteiligen Kurs beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichsten "Wohnwelten", der Gestaltung und Einrichtung von Häusern und einzelnen Räumen. Der Einblick in die Privatsphäre der Bewohner ist dabei auch der Blick nach außen, spiegeln doch die Wohnverhältnisse soziale Hierarchien und kulturelle Besonderheiten.


Hausen und Wohnen im Mittelalter und der frühen Neuzeit

2E, Mi. 11.01.2023, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/81252502823


Herrschaftliches Residieren im Barock

2E, Mi. 18.01.2023, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/82261382117


Bürgerliche Wohnkultur im 19. Jahrhundert

2E, Mi. 25.01.2023, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/83334214008


Der Besuch von Einzelveranstaltungen ist möglich. Die Einzelveranstaltungen werden nicht extra ausgeschrieben!


Anleitung: http://www.salzburgerbildungswerk.at/files/2020/anleitung_zoom_teilnehmer.pdf


Darüber hinaus sind alle Veranstaltungen Zeitspuren Abendkurs auch online verfügbar.



© Andreas Deusch 2022