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Kunstgeschichte der englische Kathedralen

Die (Kunst)Geschichte der englischen Kathedralen beginnt mit dem Jahr 1066. Nach der erfolgreichen Eroberung der britischen Inseln durch den Normannen Wilhelm, genannt der Eroberer, erfolgte eine Neuorganisation der Diözesanstruktur, wobei einige ältere Bischofssitze beibehalten wurden. Was allerdings vollständig neu errichtet wurde waren die Bischofskirchen selbst. Daher datieren die ältesten Zeugnisse englischer Kathedralbaukunst aus dem 11. Jahrhundert. In monumentaler normannischer Bauweise errichtet gehören sie zu den beeindruckendsten Zeugnissen romanischer Baukunst Großbritanniens. Die enge Verbindung mit Frankreich bleibt auch mit der frühen Ankunft der Gotik auf der Insel noch erhalten. Bald jedoch emanzipiert sich die englische Kathedralarchitektur. Mit den Formen des „Decorated“ und des „Perpendicular“ entstehen typisch englische Sonderformen der Gotik, die vor allem durch spektakuläre Maßwerk- und Gewölbeformen sowie riesige Fensterflächen begeistern.


Von den angelsächsischen Vorläufern bis zu den Bauten der frühen Gotik

2E, Mi. 28.02.2024, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/86118896484


Höhepunkte englischer Gotik - Die Entwicklung von Westminster Abbey bis Gloucester Cathedral.

2E, Do. 29.02.2024, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/83773736866




Ljubljana und Jože Plečnik - Ein Architekt prägt das Bild seiner Stadt.

Wie kaum eine andere Stadt Europas wurde Ljubljana zu Beginn des 20. Jahrhunderts von einer singulären Architektenpersönlichkeit geprägt. Zentrale urbanistische Entscheidungen, öffentliche und private Bauten, horizontsprengende Utopien und kleinste Designideen haben in der Hauptstadt Sloweniens ihren Ursprung im Können Jože Plečniks. Indem Mag. Manuel Kreiner in seinem Vortrag den Werdegang Plečniks thematisiert – von Ljubljana über Graz nach Wien und mit Erfolgen als Wagner-Schüler in Wien und Prag – wird deutlicher, wie Plečnik bei seiner Rückkehr nach Slowenien nach dem Untergang der Habsburgermonarchie seine Rolle als Architekt und Professor für Architektur begriff: Ljubljana zu neuer Größe einer national selbstbestimmten Stadt zu führen.

2E, Mi. 20.03.2024, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/84093766511




Der Kampf um die Bilder in der Reformation. Lucas Cranach der Ältere gegen Karlstadt.

Wo in religiös motivierten Bilderstürmen Gemälde und Statuen zerstört werden, dort lässt sich der Wille zur Reform und der Glaube an eine vermeintliche Macht von Bildern pointiert ablesen. Andreas Bodenstein, genannt Karlstadt, hat mit seiner Schrift „Von abtuhung der Bylder“ (1522) eine radikale Position bezogen, die in den frühen Reformationsjahren zu ersten Bilderstürmen geführt hat. Mag. Manuel Kreiner wird in seinem Vortrag herausarbeiten, wie Martin Luther und mit ihm der Maler Lucas Cranach d. Ä. auf diese Verunsicherungen und Unruhen reagieren mussten – ein harter und zugleich fruchtbarer Prozess reformatorischer Identitätsfindung und Neudefinition künstlerischen Selbstverständnisses.

2E, Mi. 03.04.2024, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/81059171738




Der Aachener Dom - Das Nonplusultra politischer Repräsentation

Das Herz des Aachener Doms bildet die oktogonale Pfalzkapelle, ein architektonisches Meisterwerk, das unter der Ägide Kaiser Karls des Großen errichtet wurde. Architektur und Ausstattung, verwahrte Reliquien und kultische Handlungen bezeugen, dass dieser Ort kaiserlicher und königlicher Krönungen auch nach dem Ende des Heiligen Römischen Reiches nie an Bedeutung verloren hat. Mag. Manuel Kreiner zeigt in seinem Vortrag auf, wie der Aachener Dom über die Jahrhunderte hinweg höchste künstlerische Leistungen mit politischen Manifestationen in sich vereint.

2E, Mo. 08.04.2024, 18.30 - 20.30, online: https://us02web.zoom.us/j/81878191229


Darüber hinaus sind alle Veranstaltungen Zeitspuren Abendkurs auch online verfügbar.


© Andreas Deusch 2024