Spezial                                              

<Ohne Titel> 2899

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahrs wollen wir verschiedene Bereiche unseres kulturellen Lebens in Vorträgen beleuchten und zur Diskussion anregen.


Begrüßung

Bernhard Auinger, Vizebürgermeister Stadt Salzburg/ Mag. Andreas Deusch, Zeitspuren


Das europäische Kulturerbe - Bedingung und Herausforderung für eine europäische Zukunft

Mag. Karlheinz Hetzel, Kunsthistoriker, Archäologe, Soziologe, Ehemaliger Leiter Bajuwarenmuseum Waging, Referent Zeitspuren


Museum als Ort des Bewahrens und der Vermittlung

Dir. Hon.-Prof. Mag. Dr. Martin Hochleitner, Geschäftsführer/ Direktor Salzburg Museum


Kaffeepause


Die Zukunft im Welterbe - Technologische Potenziale im Erfahrungswissen

Prof. DI Dr. Friedrich Idam, ICOMOS Österreich, Monitoring UNESCO Welterbe Altstadt Salzburg, Hallstatt


Mittagspause


Analog jetzt digital.  Der Bayerischer Denkmal-Atlas öffentlich.          Geschichte – Entwicklung - Wahrnehmung

Dr. Walter Irlinger, Abteilungsleiter - Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege - Denkmalerfassung, Denkmalliste, Denkmalforschung, München


Kaffeepause


Sammeln, bewahren, erschließen, forschen, vermitteln.                                  Was bedeuten moderne Medien sowie gesetzliche und budgetäre Vorgaben für die Erfüllung der Kernaufgaben eines Stadtarchivs?

Dr. Peter F. Kramml, Leiter Stadtarchiv und Statistik, Magistrat der Stadt Salzburg





Der Tod des letzten Nördlichen Breitmaul-Nashorns sorgte 2017 weltweit für Schlagzeilen und nachdenkliche bis alarmistische Kommentare. Inzwischen ist das Insektensterben in aller Munde, denn dass viele unserer Nutzpflanzen ohne Bestäuber nicht existieren können, gibt auch jenen zu denken, die nicht als „notorisch grün“ verschrien sind. Doch die meisten Organismen, deren Verschwinden keine unmittelbaren wirtschaftlichen Konsequenzen hat, sterben still und leise aus. Viele von ihnen haben es noch nicht einmal in die wissenschaftlichen Lehrbücher geschafft: Sie verschwinden unbemerkt, unbeobachtet, unkartiert und ungeprüft auf ihr ökonomisches und ökologisches Potential von unserem Planeten und niemand weint ihnen eine Träne nach.

Wo stünde die Medizin heute, wenn der natürliche Lebensraum des Schimmelpilzes Penicillium zerstört worden wäre, bevor Alexander Flemming die Art entdeckte?

Massiv greifen wir in das evolutionär austarierte Gleichgewicht der Natur ein, verändern Boden, Wasser und Luft, ohne uns darum zu kümmern, was wir mit diesen Eingriffen bewirken.

Die Vielfalt der Arten, der Austausch, die Wechselbeziehungen über alle Grenzen hinweg, ist Thema des Seminars. 

Beispiele aus Pflanzen-, Tier- und Pilzreich illustrieren das Netzwerk der Biodiversität, dem wir Menschen uns nicht entziehen können.


* Änderungen vorbehalten


© Andreas Deusch 2018