Spezial

Erdgeschichte FS2015 3873

Was weiß ein Fisch vom Wasser, indem er sein Leben schwimmt? Hat schon Albert Einstein geschrieben. Geht es uns da viel besser? Es ist bloß Wasser, aber ohne das ginge nichts. Sie werden staunen, was man über Wasser alles erfahren kann.



Das bäuerliche Leben in dieser Zeit unterschied sich sehr vom Leben im 19. Jahrhundert, auch wenn für uns heute oft alles nur „früher“ ist. Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise ins Salzburger Land des 18. Jahrhunderts, hören Sie wie man in einer Rauchstube kochte, wie diese sich zur Rauchküche weiterentwickelte, welche Nahrungsmittel zur Verfügung standen und wie machte man die Ernte der kurzen Sommer haltbar machte um eine ganze Hofgemeinschaft über den Winter zu bringen. Wie baute man ein Haus, aus was bestand Kleidung, welche landwirtschaftlichen Geräte standen zur Verfügung, wie sah es mit der Altersversorgung aus, wie waren die hygienischen Bedingungen, und welche Repressalien der Obrigkeit hatten die Bauern zu erdulden? Diese und viele andere Fragen werden wir bei einem spannenden Rundgang durch den Pinzgauer und Pongauer Teil des Museums erkunden. Nach einer kurzen Pause im Gasthaus Salettl begeben wir uns mit der der Sammlungsleiterin in das nicht öffentlich zugängliche Depot des Freilichtmuseums. Museumssammlung oder Sammelsurium? Fast täglich ist das Freilichtmuseum mit gut gemeinten Übergaben von Dachbodenfunden oder privaten Sammlungen konfrontiert. Wie unterscheidet sich das private Sammeln vom musealen Sammeln? Führung durch das Depot des Salzburger Freilichtmuseums.









Ausgangspunkt der Heil-Kräuter- und Pflanzenwanderung ist das ehemalige Kloster Höglwörth mit seiner Rokokokirche, gelegen auf einer Halbinsel im Höglwörther See bei Anger. Abseits des bekannten Seerundwegs bietet das Ramsauer Tal eine große Vielfalt an Biotoptypen. Röhricht, orchideenreiche Streuwiesen, Hochstaudenfluren, kleinflächige Hochmoorbereiche, artenreiche Wälder und die Schwimmblattgesell-schaften im See sind nur einige Beispiele dafür. Auch landwirtschaftlich genutzte Flächen können botanisch interessant sein, solange sie von (Über)-Düngung und zu häufiger Mahd verschont bleiben. Schon am Wegesrand wachsen Kräuter, die man als leckeres Wildgemüse, als gesunden Tee oder für ein erholsames Bad verwenden kann. Bei der abwechslungsreichen Wanderung werden Tipps zum Sammeln und Konservieren, Rezepte für Hauptgerichte, Nachspeisen und Getränke verraten. Für die, die es genau wissen wollen, gibt es auch Informationen über die Inhaltsstoffe der Pflanzen und den einen oder anderen Abstecher in die Geschichte der europäischen Kräuterheilkunde. Bitte feste Schuhe, Plastikbeutel und kleine Zettel zum Beschriften der gesammelten Pflanzen mitbringen. Zum Abschluss gibt es eine kleine Kostprobe.



Bei dieser Zeitreise durch die Ortsgeschichte der Wolfgangseegemeinde St. Gilgen wird von der ältesten Glashütte Salzburgs, die sich in St. Gilgen befand berichtet. Es wird ein Klöpplerhaus aus dem 17. Jahrhundert, in dem sich das Heimatkundliche Museum befindet besucht. Die Geschichte der Spitzenklöppelei die als Hausindustrie im 17. und 18. Jhdt. ausgeübt wurde wird mit anschaulichen Beispielen gezeigt. Ein weiteres Thema ist die „Bienensprache“ des Biologen und Nobelpreisträgers Karl von Frisch, im eigens dafür eingerichteten biologischen Kabinett. Beim Besuch der Pfarrkirche zum Hl. Ägydius wird über die Familie Pertl, Mozart und Sonnenburg interessantes erläutert.        Der Hl. Wolfgang, der für diese Gegend von höchster Bedeutung ist, wird natürlich auch nicht zu kurz kommen. Da St. Gilgen heute ein bekannter Tourismusort ist, wird die Geschichte von der Sommerfrische und deren Persönlichkeiten wie z.B. Theodor Billroth, Johannes Brahms, Marie von Ebner-Eschenbach, Marlene Dietrich u.s.w. spannend und humorvoll erzählt. Es wird eine bunte Mischung aus der Geschichte St. Gilgens sein, so dass für alle etwas dabei sein wird!



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© Andreas Deusch 2018