Abendkurs                                     

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Auch im zweiten Teil dieser Vortragsreihe sollen einige der berühmtesten Künstler, die in jener Zeit des Aufbruchs ihren Anteil an den folgenden Tendenzen der Klassischen Moderne hatten, vorgestellt werden. Der berühmteste Tiermaler des 20. Jahrhunderts ist Franz Marc, dessen neoromantische Auffassung vom Tier und seiner Lebenswelt zutiefst modern anmutet und dessen Archetypen für eine starke mystische Strömung der Künstlerischen Moderne stehen. Nicht minder paradigmatisch ist mit Ernst Ludwig Kirchner der berühmteste der „Brückemaler“. Die Sehnsucht dieses radikalen Expressionisten nach „Unverfälschtheit“ zeugt vom Atavismus der Moderne ebenso wie die thematischen Tabubrüche und „Obszönitäten“ des genialischen Egon Schiele in Wien. Mit Wassily Kandinsky, dem „Propheten“ der Abstraktion und seiner Faszination für Synästhetik, Mystik und künstlerischer Offenbarung findet die Reihe ihren Abschluss: Kandinskys Kampf gegen den Materialismus, sein Beharren auf Religiosität und Idealismus wiesen vielen Künstlern einen Weg, der letztlich schon in der Romantik gelegt wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg beispielsweise die amerikanischen abstrakten Expressionisten inspirierte.


Franz Marc

2E, Di. 03.03.2020, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk


Ernst Ludwig Kirchner

2E, Di. 21.04.2020, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk

Ersatztermin!


Egon Schiele

2E, Do. 23.04.2020, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk

Ersatztermin!


Wassily Kandinsky

2E, Di. 28.04.2020, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk

Ersatztermin!


Der Besuch von Einzelveranstaltungen ist möglich. Preis je Einzelveranstaltung 2E € 15.-

Die Einzelveranstaltungen werden nicht extra ausgeschrieben!





Seminar abgesagt! Wird im Semester Herbst/ Winter 2020/2021 neu ausgeschrieben!

“Was soll ich tun?“, lautet mit Immanuel Kant, dem größten deutschen Philosophen der Aufklärung, eine der zentralen Fragen der Philosophie. Sie zielt auf die philosophische Disziplin der Ethik. Diese sucht nach vernünftigen Kriterien für die Beurteilung unserer Handlungen und ihrer Motive und Konsequenzen. Ethik und Moral bestimmen das Miteinander der Menschen. Ihre Begründung ist seit Sokrates, Platon und Aristoteles über alle großen Philosophen bis in die Moderne ein kardinales Thema. Bis zur Aufklärung erfolgte die Begründung in vielfältiger Weise metaphysisch, doch mit Philosophen der Neuzeit wie Thomas Hobbes, John Locke, David Hume, Jeremy Bentham oder Immanuel Kant beginnt schon die Moderne als Gedankenexperiment und die Maßstäbe verschoben sich, was wiederum den heftigen Widerstand der Kirchen provozierte. Bis auf den heutigen Tag sind die Begründung unserer ethischen Prinzipien und die moralischen Schlussfolgerungen von größter Bedeutung. In Zeiten sich des sich ständig beschleunigenden globalen Wandels können die Auswirkungen dieses Diskurses auf das gesellschaftliche Leben gar nicht überschätzt werden. In den beiden Veranstaltungen werden die philosophiegeschichtlichen Entwicklungslinien der Ethik und ihre großen Probleme bis in die Gegenwart vorgestellt.


Antike und Mittelalter

2E, Di. 07.04.2020, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk


Neuzeit und Moderne

2E, Di. 28.04.2020, 18.30 - 20.30, Salzburger Bildungswerk


Der Besuch von Einzelveranstaltungen ist möglich. Preis je Einzelveranstaltung 2E € 15.-

Die Einzelveranstaltungen werden nicht extra ausgeschrieben!




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© Andreas Deusch 2020